SR: Yannick Wulf

Tore: 0:1 Vett (7.), 1:1 Staecker (50.), 1:2 Savran (69.), 2:2 Leskien (86., Handelfmeter)
Bes. Vorkommnis: gelb-rote Karte ISV (Lotz, 90.)

Startaufstellung ISV:
Chionidis – Staecker, B. Rexhepaj, T. Rexhepaj, Langer – Zabojnik (80. Ashrafi), Leskien, Lotz, Brown – Tabel (73. Aydogan), Seferi (46. Firat)

 

Vor der erfreulichen Kulisse von rund 150 Zuschauern kam unser ISV in der ersten Halbzeit nur stotternd ins Spiel. Und machte sich, wie so oft in den Wochen zuvor, das Leben früh selbst schwer: Bereits in der 7. Minute köpfte der Heiligenstedtener Vett den Ball zum 0:1 in den Itzehoer Kasten – praktisch die einzige richtige Torgelegenheit  der Gäste in den ersten 45 Minuten. Das nennt man 100%ige Chancenauswertung!

Der ISV zeigte weiterhin eine mäßige Leistung, vor allem das Spiel in die Spitze strahlte wenig Gefahr aus. Die einzigen nennenswerten Aktionen der Lehmwohld-Elf sind denn auch schnell aufgezählt: Im letzten Drittel der ersten Hälfte ging ein Lotz-Freistoß übers Tor. Eine weitere, von Brown ausgeführte Standardsituation, landete in den Armen des Heiligenstedtener Keepers. Die Pausenführung verdiente sich das Julianka-Team mit ruhiger, durchdachter Spielweise und den klareren Aktionen.

In der 2. Halbzeit gewann die Partie endlich an zumindest kämpferischer Klasse. Und prompt klingelte es im gegnerischen Kasten: Nach einer Brown-Ecke reagierte Kenneth Staecker am schnellsten und drückte den Ball zum 1:1-Ausgleich für Itzehoe über die Linie. Wenig später hätte Itzehoe das Spiel drehen können – doch ein Hechtkopfball des sich erneut in Szene setzenden Staecker sauste rechts am Kasten vorbei.

Anfällig zeigte sich der nun energischer nach vorn spielende ISV gegenüber Kontern der Julianka-Elf. Ganz besonders in der 69. Minute: Savran kam in Ballbesitz, überlief gar den letzten Itzehoer Abwehrspieler und  hatte dann keine Mühe, alleinstehend am chancenlosen Matteo vorbei zum 2:1 für Heiligenstedten einzuschießen.

In der Endphase kamen  Aydogan und Ashrafi als belebende Elemente frisch ins Itzehoer Spiel, doch der Ausgleich wollte einfach nicht fallen. Auch die Gäste besaßen eine weitere Großchance,  Matteo verhinderte mit einer Glanzparade das sicher vorentscheidende 1:3. Dafür war das Glück auf Itzehoer Seite. In der 86. Minute erkannte Schiedsrichter Yannick Wulf auf Handspiel Heiligenstedten – Elfmeter! Wiegand Leskien behielt die Nerven, und platzierte den Ball zum 2:2-Ausgleich unhaltbar halbhoch links ins Netz. Das war auch der Endstand – letztendlich ein gerechtes Remis.

Wermutstropfen des Spiels: Valerian Lotz fing sich in der 90. Minute noch eine gelb-rote Karte wegen Unbeherrschtheit ein.