SR: Klaus Zornig
Tore: 1:0 Jonas Ott (6.), 1:1 Valerian Lotz (30.), 2:1 Lukas Feldhusen (51.)

Startaufstellung ISV: M. Chionidis – Staecker, Langer, Leskien, Staebe (70. Zabojnik)- Aydocan (79. Firat), Leskien, Brown, Lotz –  Geberlin (60. Kieken), Tabel

 

Die 1:2-Niederlage bei Merkur Hademarschen hat sich der ISV vor allem durch eine schwache erste Hälfte zuzuschreiben. Bereits in der 6. Minute gelang den Platzherren der Führungstreffer: Viel zu leicht kam Ott in Ballbesitz, und lenkte das Leder an Chionidis vorbei ins Tor. In der Folge kam Itzehoe kaum zwingend Spiel und erspielte sich zuwenig Gelegenheiten. Folgerichtig fiel der Ausgleich dann durch eine Standardsituation: In der 30. Minute nutzte Lotz eine Freistoßflanke und köpfte zum 1:1 ins Hademarschener Gehäuse.

Bis zur Pause passierte nicht viel; der ISV machte zu viele einfache Fehler im Spielaufbau. Hademarschen hatte wenig Mühe, das Remis in die Halbzeit zu schaukeln. MIt neuem Elan kam Itzehoe dann aus der Kabine: Der Druck wurde erhöht, die Partie verlagerte sich in die Hademarschener Hälfte. In der 51. Minute dennoch die 2:1-Führung der Hademarschener. Feldhusen knallte von halblinks einfach mal drauf – und unhaltbar jagte die Kugel ins Itzehoer Gehäuse. Trotz größerer Spielanteile unseres Teams blieben gute Chancen Mangelware. Die Zuspiele klappten zu häufig nicht, die tapfer dagegenhaltenden Merkurspieler warfen sich immer wieder in die Bälle.

Erneut Lotz erzielte vermeintlich  das 2:2 für den ISV – doch Schiedsrichter Zorning erkannte wegen vermeintlichen Abseits nicht auf Tor. Dafür boten sich Mitte der zweiten Hälfte Hademarschen ebenfalls Gelegenheiten zum Ausbau der Führung, die Itzehoer Abwehr machte weiterhin keinen sattelfesten Eindruck. Zum Glück verhinderten Chionidis oder Hademarschener Abschlußschwäche einen weiteren Treffer.

Mit Fortschreiten der Uhr rückte die verschlafene erste Halbzeit erneut in den Blickpunkt: Nur in den zweiten 45 Minuten echtes Engagement zeigen, ist zu wenig. Eine seriös angegangene Partie muss über 90 Minuten voll absolviert werden. In der Schlußphase drängte der ISV auf das Remis, konnte aber aufgrund der eigenen Schwächen im Vorwärtsspiel nichts Zählbares mehr reißen. So jubelten nach dem Abpfiff die Platzherren, die ihrerseits vor der Partie mit erheblichen Personalproblemen zu kämpfen hatten und die Partie letztendlich zwar etwas glücklich, aber dank nimmermüden Einsatzes nicht unverdient gewannen.